Hausverwaltung im Rampenlicht - Kuriose Geschichten über das Zinshaus im Wandel der Zeit
Clemens Riha | Bernhard Riha„Warum nicht ein Buch über Hausverwaltung schreiben ?“, haben wir uns gedacht. Es gab wenig Material zu dem Thema, die Recherche würde aufwendig sein. Doch der Wunsch war größer als jegliche Vernunft und so stürzten wir uns in die Arbeit. Für uns als gelernte Hausverwalter war es ein Herzensprojekt. Seit unserer Kindheit, als wir mit unserem Vater auf der Suche nach verwunschenen Villen und Fabriken durch Niederösterreich streif ten, begeistern wir uns für historische Gebäude. In unseren frühen Zwanzigern gründeten wir unsere Unternehmen GR-Real GmbH und Gebrüder Riha GmbH und haben über die Jahre mehr als 150 Zinshäuser im ganzen Land gekauft und
so mehr als 2 000 Wohneinheiten entwickelt. Dadurch gehört unsere Liebe der Gründerzeit, mit der die Hausverwaltung untrennbar verbunden ist.
Zu Beginn der Arbeit für dieses Buch recherchierten wir in historischen Medien, und schon bald zeichnete sich vor unseren Augen die spannende Entwicklung des Berufsstandes ab, die wir im vorliegenden Buch „Hausverwaltung im Rampenlicht. Kuriose Geschichten über das Zinshaus im Wandel der Zeit“ in sechs historischen Abrissen nachzeichnen – vom josephinischen Hausadministrator im alten Wien über das Konzessionsgewerbe nach dem Mietengesetz 1922 bis zum Wiederauf bau der im Krieg zerstörten Zinshäuser. In die Nachkriegszeit fiel
auch das neu geschaffene Wohnungseigentum mit der Pflichtverwaltung.
Diese geschichtlichen Abrisse haben wir mit thematisch geordneten Story-Sammlungen ergänzt, in denen erfolgreiche Hausverwalter und Hausverwalterinnen ihre lustigsten und
spannendsten Erlebnisse aus ihrem Berufsalltag mit uns teilen – und manchmal auch sehr persönliche Einblicke in ihre Karrieren gewähren.
Häusern wohnen, und um Menschen, die an diesen Häusern arbeiten. Was all diese Menschen verbindet, ist das Wiener
Zinshaus – seit Jahrhunderten, das zeigt unsere Zeitreise, die im alten Wien beginnt.
